Freies Lernen

Film-Tipp: Alphabet – Angst oder Liebe

Der Dokumentarfilm Alphabet – Angst oder Liebe (2013) ist ein Film über unsere heutige Leistungsgesellschaft. Wie verändert es die natürliche Neugier und Kreativität von Kindern, wenn sie Bildungseinrichtungen besuchen? Was geschieht mit jungen Menschen, die zu immer besseren Leistungen angetrieben werden? Warum unterdrücken wir das kindliche Spiel und ersetzen es durch vorgefertigte Antworten und Konkurrenzkampf?

Diesen Fragen geht Regisseur Erwin Wagenhofer in seinem Film „Alphabet“ auf den Grund. Er lässt Lehrer, Schüler, Bildungsexperten, Hirnforscher und Freilerner zu Wort kommen und stellt dabei die riesige Mauer zwischen „Freiheit“ und „Kontrolle“ – oder auch „Liebe“ und „Angst“ deutlich gegenüber. Den Trailer zum Film könnt ihr euch unter www.alphabet-film.com anschauen. Ein Interview mit Regisseur Erwin Wagenhofer sowie weiterführendes Material zum Film gibts unter alphabet-film.com/schulmaterial

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Autodidaktisch lernen: Warum du kein Studium brauchst, um erfolgreich zu sein

Was mir mein Abi und Bachelorabschluss bisher gebracht haben? Meine Praktikumsnachweise und Weiterbildungszertifikate? Nichts. Niemand hat meine Kompetenz als Unternehmensinhaberin je in Frage gestellt und wollte ein „Beweis-Dokument“ dafür sehen. Und nein, ich hatte keine schlechten Noten, die ich verstecken wollte. Ich habe ein 1-er Abitur, einen 2-er Bachelorabschluss, super Praktikumsbewertungen, zahlreiche Weiterbildungsnachweise. Der Fakt ist einfach, dass ich all diese Sachen nicht gebraucht habe.

Dazu kommt noch, dass ich eigentlich schon immer autodidaktisch gelernt habe und dem „herkömmlichen“ Bildungssystem nicht viel abgewinnen konnte. Frage-Antwort Schema, stumpfes Auswendiglernen, die Bewertung anhand dessen wer sich am häufigsten meldet (egal was er dann von sich gibt)? Das ist nicht mein Ding.