Selbstbestimmt Arbeiten

Frei & selbstbestimmt arbeiten: Unternehmensgründung ohne Fremdkapital (Bootstrapping)

Bootstrapping ist der für mich spannendste Ansatz der Gründungsfinanzierung, mit dem ich bereits selbst erfolgreich zwei Firmen gestartet habe. Bei der Finanzierung aus Eigenkapital (und das können auch nur wenige hundert Euro sein) bewahrst du dir maximale Unabhängigkeit und Flexibilität. Du verschuldest dich nicht und musst dein unternehmerisches Tun und deine Einkommensentwicklung vor niemandem als dir selbst rechtfertigen.

Bevor ich von meinen eigenen Erfahrungen berichte, möchte ich dir noch einmal kurz einen Überblick über das Bootstrapping-Prinzip geben. Das Gründen ohne Fremdkapital wird auch „Bootstrapping“ genannt und eignet sich sowohl für Kleinunternehmen und Freiberufler als auch Start-Ups.

Selbstbestimmt Arbeiten

Jeder kann gründen! Welche Eigenschaften sollten Selbstständige mitbringen?

Vor einigen Jahren sagte mal jemand zu mir: „Unternehmer sind so ein ganz anderer Typ Mensch“ – und brachte mich damit stark ins Grübeln. Mittlerweile bin ich mir sicher: In Jedem steckt das Potenzial zum Gründer. Meist haben wir es nur verlernt.

Seit Kindertagen wird uns eingeredet, wer wir sind oder zu sein haben, was unsere vermeintlichen Stärken und Schwächen sind und was von uns erwartet wird. Erst sehr viel später können wir uns – hoffentlich! – von alten Glaubenssätzen lösen und unser wahres Potenzial, unser wahres Ich und seine Bestimmung erkennen. Das erfordert aber ein gewisses Mindset – die Einstellung, Dinge zu hinterfragen, die andere von sich geben (vor allem Autoritäten!) und die Vergangenheit hinter uns zu lassen.

Selbstbestimmt Arbeiten

Warum Introvertierte die perfekten Gründer sind

Ich war schon immer die „Ruhige, Unscheinbare“, die lieber im stillen Kämmerlein vor sich hinarbeitet und Erfolge nicht an die große Glocke hängt. Und trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich gerade mein drittes Unternehmen gegründet und verdiene über die Hälfte meines Einkommens passiv (d.h. ich habe Produkte erstellt die sich immer wieder verkaufen und ich nichts mehr dafür tun muss). Ich arbeite maximal 5 Stunden pro Tag, habe genug Zeit für meine Kinder, kann mir freie Tage leisten und jederzeit selbst entscheiden, wann, wie lange und an welchem Projekt ich arbeiten will.

Viele Jahre dachte ich, dass schüchtern bzw. ruhig sein etwas Negatives ist. Eine Schwäche, ein charakterlicher „Fehler“. Vor einigen Jahren stieß ich jedoch auf das Buch „Still: Die Kraft der Introvertierten“, verschlang jede Seite davon und war plötzlich mächtig stolz darauf, zur Gruppe der Introvertierten zu gehören. Als ich in diesem Bewusstsein auf meinen bisherigen Werdegang zurückblickte, wurde mir erstmal bewusst, wie viel ich überhaupt erreicht hatte. Krass, so hatte ich das ja noch nie gesehen!

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Heldinnen-Interview #5: Femininjas – Der Coworking-Space für Frauen

Wenn du selbstständig bist und von zuhause aus arbeitest, kennst du bestimmt die typischen Kommentare von Anderen: „Also ich könnte das nie, so ganz allein arbeiten.“ oder „Bist du da nicht total einsam?“ Es kommt natürlich ganz auf das individuelle Temperament an, aber ich z.B. schätze es sehr, zuhause meine Ruhe zu haben und mich ganz auf die Arbeit konzentrieren zu können. Ein bisschen Austausch mit Gleichgesinnten wäre allerdings schon ganz nett. Das dachte sich auch Carina Herrmann, Gründerin des digitalen Coworking Spaces für Frauen – den Femininjas. Aber was ist ein digitaler Coworking-Space überhaupt und wie funktioniert das Ganze?

In einem Coworking-Space treffen sich Freiberufler und andere Selbstständige zum Arbeiten, sowie zum kreativen Austausch. Quasi ein flexibles Büro. Mit den Femininjas gibt es dieses Modell nun auch online, so dass sich jeder von überall und zu jeder Zeit mit anderen Selbstständigen austauschen und vernetzen kann. Die Femininjas bieten ihren Mitgliedern einen geschützten Raum, um mit Gleichgesinnten über berufliche Themen und natürlich auch über Privates zu quatschen.