Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Berufliche Veränderung: Wie du mit Ängsten und Zweifeln umgehen lernst

Hier auf „happy visions“ habe ich schon einige Male über das Thema berufliche Veränderung und Berufung geschrieben. Jetzt gerade ist das Thema bei mir wieder hochaktuell. Seit mehreren Jahren denke ich schon über eine berufliche Veränderung nach. Entwickle Konzepte und Ideen, gehe die ersten Schritte – und gebe dann wieder auf. Mir fällt es schwer, meiner Intuition zu vertrauen und Risiken einzugehen. Ich habe ganz stark mit Ängsten und einschränkenden Glaubenssätzen zu tun, die mich teilweise richtig lähmen.

Kennst du das auch aus deinem Leben? Hast du viele Ideen, wie du dich beruflich verändern könntest – aber kommst nicht über diese Gedanken hinaus ins Handeln? Dann möchte ich dir heute in diesem Beitrag meinen ganz persönlichen Weg aus dieser Krise erzählen und dir zahlreiche Tipps & Tricks mit auf den Weg geben, wie du mit deinen Ängsten umgehen und ins Tun kommen kannst.

Selbstfindung

Was ist eigentlich diese Erfüllung, nach der alle suchen?

„Ich möchte ein erfülltes Leben führen – in meiner beruflichen Tätigkeit und darüber hinaus!“ – an diesen Satz klammere ich mich seit vielen Jahren und bin stetig auf der Suche, wie und wobei ich diese Erfüllung denn nun finden könnte. Kennst du das auch? Tief im Herzen will sicherlich jeder etwas tun, das ihm das Gefühl von Sinnhaftigkeit gibt. Diese eine Sache, zu der wir „bestimmt“ sind und bei der wir unser volles Potenzial leben können.

Gestern kam mir jedoch ein Gedanke, der mich gerade sehr beschäftigt.

Der Begriff „Erfüllung“ klingt so groß und mächtig, fast wie eine Erleuchtung – etwas Magisches haftet diesem Wort an. Das gilt auch für die Worte „Berufung“ und „Gabe“. Mittlerweile werden diese Wörter beinahe inflationär gebraucht – in der Persönlichkeitsentwicklungs- und Coaching-Szene, in zahlreichen Facebook-Gruppen und Foren, im Alltag und auch hier auf meinem Blog.

Selbstfindung

Wie du deine Ängste überwinden und dir ein freies, unabhängiges Leben aufbauen kannst

Viele Menschen stehen nicht in Verbindung zu sich selbst, zu ihren inneren Werten, Bedürfnissen und Träumen. Auch ich bin noch mitten im Lernprozess. Schon in jungen Jahren werden Erwartungen von vielen Seiten an uns herangetragen. Unsere Eltern wollen nur das Beste für uns und drücken uns vielleicht ihre Karriere- und Lebensvorstellungen auf. Unsere Lehrer treiben uns zu Hochleistungen an, damit wir nicht durch schlechte Noten als Versager dastehen. Uns wird vermittelt, dass wir ohne gute Leistungen, ohne enorme Anstrengung keinen Job / keinen Partner / keine finanzielle Erfüllung finden werden. Dadurch entstehen Ängste, die uns oft bis ins Erwachsenenalter begleiten.

Das Leben ist eine Reise und ich befinde mich gerade mitten in einem Wirbelsturm. Ich spüre, dass ich reif für große Veränderungen bin (dazu folgen in den kommenden Wochen noch einige Beiträge). Eigentlich weiß ich, wo ich hin will. Aber da sind all diese Ängste, all diese alten Glaubenssätze. Ich bin sicher, dass du sie auch kennst :) Auf meinem Weg, meine ganz eigene Wahrheit zu finden, möchte ich dich auf diesem Blog teilhaben lassen. Denn ich möchte auch dir da draußen helfen, ganz selbstbestimmt zu leben und deine wahre Essenz zu entdecken.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Plädoyer für mehr Familienzeit

Zeit für die Familie ist wichtig, das wissen wir alle. Unsere Kinder brauchen uns für ihre gesunde Entwicklung. Sie wollen bei uns sein, mit uns spielen, von uns lernen, einfach den Alltag mit uns erleben. Das gilt sowohl für die ganz kleinen als auch für die größeren Kinder, die schon etwas selbstständiger sind.

Der Hauptgrund, warum wir auf unsere lange Reise aufgebrochen sind, war die fehlende Zeit als Familie. Der Ablauf war jeden Tag der gleiche: Mit Zeitdruck aufstehen und fertig machen für die Kita, dann schnell auf die Arbeit und nach der Arbeit rechtzeitig zurück sein bei der Kita. Wir waren so eingespannt im Hamsterrad, dass wir am Tag nur wenige gemeinsame Stunden miteinander verbringen konnten. Auch der enge Zeitplan der Kita störte uns – und vorallem unsere Tochter, die einfach einen ganz anderen Rhythmus hatte und sich sehr schwer mit den dortigen Strukturen tat. Dass unser Sohn (derzeit 1) nicht in die Kita gehen sollte, stand für uns sehr schnell fest. Warum wollen wir Kinder bekommen, wenn wir sie dann den ganzen Tag fremdbetreuen lassen sollen? Das macht für uns keinen Sinn.

Familie

Weltweit reisen mit Kindern: Überall ist liebe

Auszug aus meinem Buch „Mit deiner Familie auf Langzeitreise“

Ängste und Zweifel werden dich bei dem großen Projekt „Reisefamilie“ regelmäßig begleiten und immer wieder auftauchen. Natürlich hängt es auch davon ab, ob du generell ein ängstlicher Typ bist oder nicht. Aber ganz ohne Angst und Zweifel geht es nicht – denn die beiden sind nicht umsonst da, sondern erfüllen eine wichtige Funktion. Sie warnen dich vor unüberlegten Handlungen, die evtl. lebensgefährlich sein könnten und zwingen dich, deinen Lebensweg immer wieder zu hinterfragen. Der Überwindung deiner Ängste vor dem Antritt der Reise (oder auch währenddessen) habe ich ein ganzes Kapitel in meinem Buch gewidmet. In diesem Auszug geht es um den Fokus auf das Positive, die allgegenwärtige Liebe.

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!

Selbstfindung

Kinder haben vs. freie Zeit für mich – Oder: Was ist wirklich wichtig?

Ich wollte schon sehr früh Kinder haben. Schon mit 18 malte ich mir aus, wie es wohl wäre, meine eigene Familie zu gründen. Bis ich den perfekten Mann dafür gefunden hatte, dauerte es allerdings eine Weile und so wurde ich „erst“ mit 27 Mama. Meine große Tochter ist mittlerweile schon sechs Jahre alt und hat vor einem Jahr noch ein Brüderchen bekommen. Wie der Alltag mit Kind aussehen und wie sehr ich mich durch meine Kinder verändern würde, konnte ich mir damals nicht mal ansatzweise vorstellen.

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und daran gewöhnt, immer viel sehr Zeit für mich allein zu haben. Was ich immer toll fand, denn mir war eigentlich nie langweilig. Als Kind beschäftigte ich mich den ganzen Tag – entweder kreativ oder draußen in der Natur. Bis heute bin ich gern allein und tüftle an Ideen oder gehe spazieren und lasse mich einfach treiben. Ich liebe es, allein zu sein!

Familie

Unsere Langzeit-Familienreise: Warum wir reisen und wie wir unterwegs Geld verdienen

Heute möchte ich euch mal ein wenig hinter die Kulissen blicken lassen. Im Frühjahr 2017 haben wir beschlossen, all unseren Besitz zu verkaufen, unsere Wohnung in Berlin zu kündigen und mit unseren zwei Kindern auf eine Langzeitreise durch Europa (und eventuell noch darüber hinaus) aufzubrechen.

Eigentlich wollten wir uns ein Wohnmobil kaufen – so hat man Schlafplatz, Küche & Bad immer dabei. Aber unser Budget reichte nicht mal annähernd dafür aus, und so kauften wir uns einfach ein etwas größeres Auto (VW Sharan) und düsten los. Unser erstes Ziel war (und ist) Schweden, wo wir momentan den Sommer verbringen. Für den Anfang haben wir wochenweise Ferienhäuser an verschiedenen Standorten in Dänemark gemietet, um so immer stückchenweise näher an Schweden heranzukommen. Jetzt sind wir in Schweden angekommen und bleiben insgsamt drei Monate hier. Danach geht es nach Schottland, Wales & England und anschließend wahrscheinlich über Frankreich nach Spanien. Natürlich ändern sich unsere Pläne unterwegs auch immer mal. Aber einen groben Plan zu haben schadet ja nicht :)