Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Berufliche Veränderung: Wie du mit Ängsten und Zweifeln umgehen lernst

Hier auf „happy visions“ habe ich schon einige Male über das Thema berufliche Veränderung und Berufung geschrieben. Jetzt gerade ist das Thema bei mir wieder hochaktuell. Seit mehreren Jahren denke ich schon über eine berufliche Veränderung nach. Entwickle Konzepte und Ideen, gehe die ersten Schritte – und gebe dann wieder auf. Mir fällt es schwer, meiner Intuition zu vertrauen und Risiken einzugehen. Ich habe ganz stark mit Ängsten und einschränkenden Glaubenssätzen zu tun, die mich teilweise richtig lähmen.

Kennst du das auch aus deinem Leben? Hast du viele Ideen, wie du dich beruflich verändern könntest – aber kommst nicht über diese Gedanken hinaus ins Handeln? Dann möchte ich dir heute in diesem Beitrag meinen ganz persönlichen Weg aus dieser Krise erzählen und dir zahlreiche Tipps & Tricks mit auf den Weg geben, wie du mit deinen Ängsten umgehen und ins Tun kommen kannst.

Selbstfindung

Was ist eigentlich diese Erfüllung, nach der alle suchen?

„Ich möchte ein erfülltes Leben führen – in meiner beruflichen Tätigkeit und darüber hinaus!“ – an diesen Satz klammere ich mich seit vielen Jahren und bin stetig auf der Suche, wie und wobei ich diese Erfüllung denn nun finden könnte. Kennst du das auch? Tief im Herzen will sicherlich jeder etwas tun, das ihm das Gefühl von Sinnhaftigkeit gibt. Diese eine Sache, zu der wir „bestimmt“ sind und bei der wir unser volles Potenzial leben können.

Gestern kam mir jedoch ein Gedanke, der mich gerade sehr beschäftigt.

Der Begriff „Erfüllung“ klingt so groß und mächtig, fast wie eine Erleuchtung – etwas Magisches haftet diesem Wort an. Das gilt auch für die Worte „Berufung“ und „Gabe“. Mittlerweile werden diese Wörter beinahe inflationär gebraucht – in der Persönlichkeitsentwicklungs- und Coaching-Szene, in zahlreichen Facebook-Gruppen und Foren, im Alltag und auch hier auf meinem Blog.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Die Sache mit dem Bloggen

Als BloggerIn kann man entweder einfach nur über Fakten berichten – News, Produktrezensionen, Anleitungen, Reiseberichte, … oder man schreibt eine Art persönliches Tagebuch. Zu vielen verschiedenen Themen oder einem ganz speziellen. Ich blogge seit mittlerweile fünf Jahren regelmäßig (vorher sporadisch) und fast nur über unpersönliche Dinge. Das stört mich schon immer. Es ist nämlich so, dass ich durchaus sehr viele Gedanken habe, die ich gern teilen würde. Auf der anderen Seite bekomme ich jedes Mal einen Rappel, wenn ich was Persönliches poste. Innerhalb weniger Stunden dreht mein Gehirn so durch, dass ich den Beitrag dann wieder offline nehme.

An Silvester haben Philip und ich ein Lied aufgenommen (gecovert), einfach zum Spaß. Ich hatte die intuitive Idee, den Song auf Facebook zu posten, einfach um mal zu zeigen was wir so machen – als Eltern, am Silvesterabend in einem kleinen englischen Dörfchen. Immerhin verbindet uns die Liebe zur Musik schon seit vielen Jahren. Es hat zwei Tage gedauert, bis ich mich überwunden habe das Lied zu posten. Ich wollte die Aufnahme außerdem völlig unbearbeitet hochladen, trotz kleiner Fehler. Nichts rumschneiden oder korrigieren. Hey, das ist das echte Leben! Direkt nach dem Posten spürte ich die Panik hochkriechen und wollte es am Liebsten sofort wieder löschen. Aber ich versuche, es jetzt mal auszuhalten und zu erforschen. Was ist es, das mir solche Angst macht, wenn ich mich öffne? Warum schaffe ich es nicht, etwas Persönliches zu posten und dann auch online zu lassen?

Selbstfindung

Wie du deine Ängste überwinden und dir ein freies, unabhängiges Leben aufbauen kannst

Viele Menschen stehen nicht in Verbindung zu sich selbst, zu ihren inneren Werten, Bedürfnissen und Träumen. Auch ich bin noch mitten im Lernprozess. Schon in jungen Jahren werden Erwartungen von vielen Seiten an uns herangetragen. Unsere Eltern wollen nur das Beste für uns und drücken uns vielleicht ihre Karriere- und Lebensvorstellungen auf. Unsere Lehrer treiben uns zu Hochleistungen an, damit wir nicht durch schlechte Noten als Versager dastehen. Uns wird vermittelt, dass wir ohne gute Leistungen, ohne enorme Anstrengung keinen Job / keinen Partner / keine finanzielle Erfüllung finden werden. Dadurch entstehen Ängste, die uns oft bis ins Erwachsenenalter begleiten.

Das Leben ist eine Reise und ich befinde mich gerade mitten in einem Wirbelsturm. Ich spüre, dass ich reif für große Veränderungen bin (dazu folgen in den kommenden Wochen noch einige Beiträge). Eigentlich weiß ich, wo ich hin will. Aber da sind all diese Ängste, all diese alten Glaubenssätze. Ich bin sicher, dass du sie auch kennst :) Auf meinem Weg, meine ganz eigene Wahrheit zu finden, möchte ich dich auf diesem Blog teilhaben lassen. Denn ich möchte auch dir da draußen helfen, ganz selbstbestimmt zu leben und deine wahre Essenz zu entdecken.

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Wie du deine Berufung findest: Ein kleiner Leitfaden

Die eigene Berufung zu finden ist eine der schwierigsten und langwierigsten Aufgaben im Leben. Nur die Wenigsten wissen seit ihrer Kindheit was sie mal werden möchten und sind ein Leben lang glücklich mit ihrer Berufswahl. Leben ist Veränderung. Unsere Prioritäten und Interessen verschieben sich. Wir lernen mit den Jahren immer mehr dazu, tauchen in neue Themengebiete ein. In diesem Beitrag möchte ich dir einen kleinen Leitfaden in die Hand geben, um deiner Berufung näher zu kommen.

Ich bin nicht sicher, ob es die eine Berufung überhaupt gibt oder ob sie ständig im Wandel ist. Denn ich selbst suche schon seit vielen Jahren danach, meine immer mal wieder sie gefunden zu haben, nur um dann relativ schnell das Interesse wieder zu verlieren. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige wiederkehrende Themen herauskristallisiert, um die es sich bei mir immer wieder dreht – wie z.b. das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, die Heilwirkung der Natur, Musik, Dinge selbst herzustellen, Spiritualität und das freie Lernen. Kennst du das von dir auch? Gibt es Themen bzw. Interessen, die in deinem Leben immer wieder auftauchen?

Selbstfindung

Kinder haben vs. freie Zeit für mich – Oder: Was ist wirklich wichtig?

Ich wollte schon sehr früh Kinder haben. Schon mit 18 malte ich mir aus, wie es wohl wäre, meine eigene Familie zu gründen. Bis ich den perfekten Mann dafür gefunden hatte, dauerte es allerdings eine Weile und so wurde ich „erst“ mit 27 Mama. Meine große Tochter ist mittlerweile schon sechs Jahre alt und hat vor einem Jahr noch ein Brüderchen bekommen. Wie der Alltag mit Kind aussehen und wie sehr ich mich durch meine Kinder verändern würde, konnte ich mir damals nicht mal ansatzweise vorstellen.

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und daran gewöhnt, immer viel sehr Zeit für mich allein zu haben. Was ich immer toll fand, denn mir war eigentlich nie langweilig. Als Kind beschäftigte ich mich den ganzen Tag – entweder kreativ oder draußen in der Natur. Bis heute bin ich gern allein und tüftle an Ideen oder gehe spazieren und lasse mich einfach treiben. Ich liebe es, allein zu sein!

Familie

Unsere Langzeit-Familienreise: Warum wir reisen und wie wir unterwegs Geld verdienen

Heute möchte ich euch mal ein wenig hinter die Kulissen blicken lassen. Im Frühjahr 2017 haben wir beschlossen, all unseren Besitz zu verkaufen, unsere Wohnung in Berlin zu kündigen und mit unseren zwei Kindern auf eine Langzeitreise durch Europa (und eventuell noch darüber hinaus) aufzubrechen.

Eigentlich wollten wir uns ein Wohnmobil kaufen – so hat man Schlafplatz, Küche & Bad immer dabei. Aber unser Budget reichte nicht mal annähernd dafür aus, und so kauften wir uns einfach ein etwas größeres Auto (VW Sharan) und düsten los. Unser erstes Ziel war (und ist) Schweden, wo wir momentan den Sommer verbringen. Für den Anfang haben wir wochenweise Ferienhäuser an verschiedenen Standorten in Dänemark gemietet, um so immer stückchenweise näher an Schweden heranzukommen. Jetzt sind wir in Schweden angekommen und bleiben insgsamt drei Monate hier. Danach geht es nach Schottland, Wales & England und anschließend wahrscheinlich über Frankreich nach Spanien. Natürlich ändern sich unsere Pläne unterwegs auch immer mal. Aber einen groben Plan zu haben schadet ja nicht :)