Selbstfindung

Vom Umgang mit dem Tod

Ich habe eine zwiegespaltene Meinung zum Tod. Für mich ist nicht das Alter entscheidend, in welchem ein Mensch gehen muss, sondern seine Einstellung zum Leben. Ich bin gespannt, wie ihr das seht – schreibt mir doch gern einen Kommentar. Aber nun möchte ich euch erstmal meine Sichtweise darlegen und von meinen Erfahrungen berichten.

Es gibt Menschen (meistens Ältere), die keinen Lebenswillen mehr haben. Sich seit Jahren aufgegeben haben und nur noch dahinsiechen, depressiv sind, in die Luft starren, keine Freude am Leben haben. Sich über alles und jeden beschweren. Ich habe das Gefühl, dass solche Menschen vom Tod erlöst werden. Sie haben es endlich geschafft, müssen nicht mehr da sein. Oft reden sie zu Lebzeiten sogar davon, dass sie keine Lust mehr haben.

Aber dann gibt es Menschen, die einen unbändigen Lebenswillen haben. Ihr Leben genießen, mit ihren Kindern toben, Träume und Visionen haben. Die vielleicht gerade mal in der Mitte ihres Lebens angekommen sind. Wenn so jemand stirbt, werde ich unglaublich traurig. Ich verstehe diese Ungerechtigkeit nicht, Kindern ein Elternteil wegzunehmen. Sorry Tod, das erschließt sich mir nicht. Wenn ich in 20 Jahren erleuchtet bin, sehe ich das vielleicht anders, aber jetzt finde ich es noch scheiße.

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!

Selbstfindung

Du hast bereits alles was du brauchst – Wie du dein Leben zu schätzen lernst

Hörst du auch diese ewig nagende Stimme in deinem Kopf, die das Glück immer erst in der Zukunft sieht? „Wenn ich genug Geld habe…“,“Wenn wir endlich ein Kind bekommen…“, „Wenn wir umgezogen sind…“ – wir schieben Zufriedenheit und inneren Frieden gern von uns weg – in eine andere Zeit, an einen anderen Ort. Doch warum können wir nicht einfach sofort glücklich sein?

Bevor du weiterliest, möchte ich mit dir gern eine kleine Übung machen. Schließe kurz die Augen und denke darüber nach, was du jetzt im Moment an guten Dingen in deinem Leben hast. Höchstwahrscheinlich hast du genug zu essen, Kleidung, sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und genug Geld zum Überleben. Wahrscheinlich gibt es in deinem Leben auch Menschen, die dich lieben und denen du Liebe schenken kannst. Du kannst jederzeit frei deine Meinung äußern, hast einen Job, kannst ab und zu in den Urlaub fahren. Eigentlich geht es dir also gut und du hast bereits alles, was du brauchst.