Selbstfindung

Wie du deine Ängste überwinden und dir ein freies, unabhängiges Leben aufbauen kannst

Viele Menschen stehen nicht in Verbindung zu sich selbst, zu ihren inneren Werten, Bedürfnissen und Träumen. Auch ich bin noch mitten im Lernprozess. Schon in jungen Jahren werden Erwartungen von vielen Seiten an uns herangetragen. Unsere Eltern wollen nur das Beste für uns und drücken uns vielleicht ihre Karriere- und Lebensvorstellungen auf. Unsere Lehrer treiben uns zu Hochleistungen an, damit wir nicht durch schlechte Noten als Versager dastehen. Uns wird vermittelt, dass wir ohne gute Leistungen, ohne enorme Anstrengung keinen Job / keinen Partner / keine finanzielle Erfüllung finden werden. Dadurch entstehen Ängste, die uns oft bis ins Erwachsenenalter begleiten.

Das Leben ist eine Reise und ich befinde mich gerade mitten in einem Wirbelsturm. Ich spüre, dass ich reif für große Veränderungen bin (dazu folgen in den kommenden Wochen noch einige Beiträge). Eigentlich weiß ich, wo ich hin will. Aber da sind all diese Ängste, all diese alten Glaubenssätze. Ich bin sicher, dass du sie auch kennst :) Auf meinem Weg, meine ganz eigene Wahrheit zu finden, möchte ich dich auf diesem Blog teilhaben lassen. Denn ich möchte auch dir da draußen helfen, ganz selbstbestimmt zu leben und deine wahre Essenz zu entdecken.

Freies Lernen, Selbstfindung

Bildungsfreiheit in England: Wie Familien hier leben (dürfen)

Wir sind jetzt seit fast drei Monaten in England. Über Facebook haben wir schon im Vorfeld Kontakte geknüpft, uns dann über Housesitting eine Weile Land und Leute angeschaut und uns schlussendlich ein kleines Häuschen gemietet. Neben den gemütlichen kleinen Ortschaften mit urigen alten Pubs und Cottages fasziniert uns an England vor allem eines: die Bildungsfreiheit.

Bildungsfreiheit? Was bedeutet das und wozu soll das gut sein?

Kommt mit und schaut mit mir durchs Schlüsselloch eines gemütlichen kleinen Häuschens, in dem eine Familie mit drei Kindern wohnt. Niemand wird vom Wecker aus dem Schlaf gerissen. Die Kinder schlafen so lange sie möchten, stehen dann auf um zu spielen und irgendwann gibt es Frühstück mit einem oder beiden Elternteilen. Einer der beiden Eltern ist vielleicht schon etwas früher aufgestanden, um in Ruhe etwas zu arbeiten (vielleicht geht derjenige dafür auch für einige Stunden an einen externen Arbeitsplatz). Es gibt keine Hektik, keinen Stress. Warum? Weil niemand zur Schule muss. Kein Terminplan muss eingehalten werden. Die Kinder können ihre Schlafanzüge anlassen, oder sich ihre Tagesklamotten anziehen – wie sie wollen. Sie können spielen was und wie lange sie möchten.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Plädoyer für mehr Familienzeit

Zeit für die Familie ist wichtig, das wissen wir alle. Unsere Kinder brauchen uns für ihre gesunde Entwicklung. Sie wollen bei uns sein, mit uns spielen, von uns lernen, einfach den Alltag mit uns erleben. Das gilt sowohl für die ganz kleinen als auch für die größeren Kinder, die schon etwas selbstständiger sind.

Der Hauptgrund, warum wir auf unsere lange Reise aufgebrochen sind, war die fehlende Zeit als Familie. Der Ablauf war jeden Tag der gleiche: Mit Zeitdruck aufstehen und fertig machen für die Kita, dann schnell auf die Arbeit und nach der Arbeit rechtzeitig zurück sein bei der Kita. Wir waren so eingespannt im Hamsterrad, dass wir am Tag nur wenige gemeinsame Stunden miteinander verbringen konnten. Auch der enge Zeitplan der Kita störte uns – und vorallem unsere Tochter, die einfach einen ganz anderen Rhythmus hatte und sich sehr schwer mit den dortigen Strukturen tat. Dass unser Sohn (derzeit 1) nicht in die Kita gehen sollte, stand für uns sehr schnell fest. Warum wollen wir Kinder bekommen, wenn wir sie dann den ganzen Tag fremdbetreuen lassen sollen? Das macht für uns keinen Sinn.

Familie, Selbstfindung

Vogelfrei: Kein Besitz, keine Wohnung, keine Verpflichtungen – Was man lernt, wenn man alles loslässt

Um herauszubekommen, wie wir wirklich leben wollen war für uns essentiell wichtig, einmal die komplette Freiheit zu erfahren: ohne Besitz, ohne Wohnung ohne Verpflichtungen durch Job, Kita / Schule und so weiter. Wir haben alles verkauft, unsere Wohnung gekündigt, und auch meinen Job und die Ausbildung meines Mannes ruhen lassen. Warum? Weil wir festgefahren waren in den alten Strukturen. Wir brauchten einen kompletten Schlussstrich, um unser Leben neu zu ordnen: Wie genau wollen wir leben? Welche Komponenten sollen enthalten sein und welche können weg? Was und wie viel wollen wir arbeiten? Wie sollen unsere Kinder aufwachsen? Das alles wollten wir erkunden (und dabei ein bisschen die Welt entdecken). Raus aus dem Land, raus aus dem Vollzeit-Job und raus aus dem Besitzdenken.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Wie du deine Berufung findest: Ein kleiner Leitfaden

Die eigene Berufung zu finden ist eine der schwierigsten und langwierigsten Aufgaben im Leben. Nur die Wenigsten wissen seit ihrer Kindheit was sie mal werden möchten und sind ein Leben lang glücklich mit ihrer Berufswahl. Leben ist Veränderung. Unsere Prioritäten und Interessen verschieben sich. Wir lernen mit den Jahren immer mehr dazu, tauchen in neue Themengebiete ein. In diesem Beitrag möchte ich dir einen kleinen Leitfaden in die Hand geben, um deiner Berufung näher zu kommen.

Ich bin nicht sicher, ob es die eine Berufung überhaupt gibt oder ob sie ständig im Wandel ist. Denn ich selbst suche schon seit vielen Jahren danach, meine immer mal wieder sie gefunden zu haben, nur um dann relativ schnell das Interesse wieder zu verlieren. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige wiederkehrende Themen herauskristallisiert, um die es sich bei mir immer wieder dreht – wie z.b. das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, die Heilwirkung der Natur, Musik, Dinge selbst herzustellen, Spiritualität und das freie Lernen. Kennst du das von dir auch? Gibt es Themen bzw. Interessen, die in deinem Leben immer wieder auftauchen?

Selbstfindung

Kinder haben vs. freie Zeit für mich – Oder: Was ist wirklich wichtig?

Ich wollte schon sehr früh Kinder haben. Schon mit 18 malte ich mir aus, wie es wohl wäre, meine eigene Familie zu gründen. Bis ich den perfekten Mann dafür gefunden hatte, dauerte es allerdings eine Weile und so wurde ich „erst“ mit 27 Mama. Meine große Tochter ist mittlerweile schon sechs Jahre alt und hat vor einem Jahr noch ein Brüderchen bekommen. Wie der Alltag mit Kind aussehen und wie sehr ich mich durch meine Kinder verändern würde, konnte ich mir damals nicht mal ansatzweise vorstellen.

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und daran gewöhnt, immer viel sehr Zeit für mich allein zu haben. Was ich immer toll fand, denn mir war eigentlich nie langweilig. Als Kind beschäftigte ich mich den ganzen Tag – entweder kreativ oder draußen in der Natur. Bis heute bin ich gern allein und tüftle an Ideen oder gehe spazieren und lasse mich einfach treiben. Ich liebe es, allein zu sein!

Selbstfindung

Lerne loszulassen und erkenne dich selbst

Vielen fällt es wahnsinnig schwer, sich von Dingen in ihrer Wohnung (oder auf dem Dachboden, oder im Keller) zu trennen. Wir besitzen fast alle viel zu viel Zeug. Dinge, die wir nicht benutzen, die verstauben, die wir „vielleicht irgendwann mal brauchen könnten“. Doch welches Potenzial steckt im Loslassen?

Was würdest du aus einem brennenden Haus mitnehmen? Ohne was könntest du nicht leben? Ich möchte dich einladen, ein paar Minuten darüber nachzudenken. Sind es der teure Fernseher, die Designerklamotten oder deine DVD-Sammlung?

Meine Antwort fällt sehr kurz aus: Meine Kinder, meinen Mann, wenn noch Zeit ist eventuell ein paar Erinnerungsstücke. Das wars. Und ich bin sicher, dass du ganz ähnlich geantwortet hast.

Selbstfindung

Du hast bereits alles was du brauchst – Wie du dein Leben zu schätzen lernst

Hörst du auch diese ewig nagende Stimme in deinem Kopf, die das Glück immer erst in der Zukunft sieht? „Wenn ich genug Geld habe…“,“Wenn wir endlich ein Kind bekommen…“, „Wenn wir umgezogen sind…“ – wir schieben Zufriedenheit und inneren Frieden gern von uns weg – in eine andere Zeit, an einen anderen Ort. Doch warum können wir nicht einfach sofort glücklich sein?

Bevor du weiterliest, möchte ich mit dir gern eine kleine Übung machen. Schließe kurz die Augen und denke darüber nach, was du jetzt im Moment an guten Dingen in deinem Leben hast. Höchstwahrscheinlich hast du genug zu essen, Kleidung, sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und genug Geld zum Überleben. Wahrscheinlich gibt es in deinem Leben auch Menschen, die dich lieben und denen du Liebe schenken kannst. Du kannst jederzeit frei deine Meinung äußern, hast einen Job, kannst ab und zu in den Urlaub fahren. Eigentlich geht es dir also gut und du hast bereits alles, was du brauchst.