Familie, Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Buchtipp: Neue Wege in eine freie Welt

Wie ihr vielleicht schon hier im Blog gelesen habt, sind wir seit mittlerweile fast einem Jahr mit unseren Kindern unterwegs in Europa. Seit unserer Abreise aus Deutschland ist viel passiert, vorallem in unseren Köpfen. Mit all dem Abstand und den vielen neuen Eindrücken begannen wir immer mehr, die Welt und das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Ich schreibe über all das ab und zu hier im Blog, z.B. im Beitrag → Vogelfrei: Kein Besitz, keine Wohnung, keine Verpflichtungen – Was man lernt, wenn man alles loslässt.

Auch meinen Mann Philip hat das Schreibfieber gepackt. Er beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ (und ist mir dabei meilenweit voraus) und hält seine Gedanken im Blog Gewaltfreies Leben fest. Soeben ist Philips erstes Buch „Neue Wege in eine freie Welt“ erschienen, das ihr euch kostenfrei herunterladen könnt.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Berufliche Veränderung: Wie du mit Ängsten und Zweifeln umgehen lernst

Hier auf „happy visions“ habe ich schon einige Male über das Thema berufliche Veränderung und Berufung geschrieben. Jetzt gerade ist das Thema bei mir wieder hochaktuell. Seit mehreren Jahren denke ich schon über eine berufliche Veränderung nach. Entwickle Konzepte und Ideen, gehe die ersten Schritte – und gebe dann wieder auf. Mir fällt es schwer, meiner Intuition zu vertrauen und Risiken einzugehen. Ich habe ganz stark mit Ängsten und einschränkenden Glaubenssätzen zu tun, die mich teilweise richtig lähmen.

Kennst du das auch aus deinem Leben? Hast du viele Ideen, wie du dich beruflich verändern könntest – aber kommst nicht über diese Gedanken hinaus ins Handeln? Dann möchte ich dir heute in diesem Beitrag meinen ganz persönlichen Weg aus dieser Krise erzählen und dir zahlreiche Tipps & Tricks mit auf den Weg geben, wie du mit deinen Ängsten umgehen und ins Tun kommen kannst.

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Die Sache mit dem Bloggen

Als BloggerIn kann man entweder einfach nur über Fakten berichten – News, Produktrezensionen, Anleitungen, Reiseberichte, … oder man schreibt eine Art persönliches Tagebuch. Zu vielen verschiedenen Themen oder einem ganz speziellen. Ich blogge seit mittlerweile fünf Jahren regelmäßig (vorher sporadisch) und fast nur über unpersönliche Dinge. Das stört mich schon immer. Es ist nämlich so, dass ich durchaus sehr viele Gedanken habe, die ich gern teilen würde. Auf der anderen Seite bekomme ich jedes Mal einen Rappel, wenn ich was Persönliches poste. Innerhalb weniger Stunden dreht mein Gehirn so durch, dass ich den Beitrag dann wieder offline nehme.

An Silvester haben Philip und ich ein Lied aufgenommen (gecovert), einfach zum Spaß. Ich hatte die intuitive Idee, den Song auf Facebook zu posten, einfach um mal zu zeigen was wir so machen – als Eltern, am Silvesterabend in einem kleinen englischen Dörfchen. Immerhin verbindet uns die Liebe zur Musik schon seit vielen Jahren. Es hat zwei Tage gedauert, bis ich mich überwunden habe das Lied zu posten. Ich wollte die Aufnahme außerdem völlig unbearbeitet hochladen, trotz kleiner Fehler. Nichts rumschneiden oder korrigieren. Hey, das ist das echte Leben! Direkt nach dem Posten spürte ich die Panik hochkriechen und wollte es am Liebsten sofort wieder löschen. Aber ich versuche, es jetzt mal auszuhalten und zu erforschen. Was ist es, das mir solche Angst macht, wenn ich mich öffne? Warum schaffe ich es nicht, etwas Persönliches zu posten und dann auch online zu lassen?

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Plädoyer für mehr Familienzeit

Zeit für die Familie ist wichtig, das wissen wir alle. Unsere Kinder brauchen uns für ihre gesunde Entwicklung. Sie wollen bei uns sein, mit uns spielen, von uns lernen, einfach den Alltag mit uns erleben. Das gilt sowohl für die ganz kleinen als auch für die größeren Kinder, die schon etwas selbstständiger sind.

Der Hauptgrund, warum wir auf unsere lange Reise aufgebrochen sind, war die fehlende Zeit als Familie. Der Ablauf war jeden Tag der gleiche: Mit Zeitdruck aufstehen und fertig machen für die Kita, dann schnell auf die Arbeit und nach der Arbeit rechtzeitig zurück sein bei der Kita. Wir waren so eingespannt im Hamsterrad, dass wir am Tag nur wenige gemeinsame Stunden miteinander verbringen konnten. Auch der enge Zeitplan der Kita störte uns – und vorallem unsere Tochter, die einfach einen ganz anderen Rhythmus hatte und sich sehr schwer mit den dortigen Strukturen tat. Dass unser Sohn (derzeit 1) nicht in die Kita gehen sollte, stand für uns sehr schnell fest. Warum wollen wir Kinder bekommen, wenn wir sie dann den ganzen Tag fremdbetreuen lassen sollen? Das macht für uns keinen Sinn.

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!

Selbstbestimmt Arbeiten

Ortsunabhängig arbeiten: 100 Jobs, die du überall machen kannst

Viele träumen davon, mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Immer mehr Familien begeben sich auf Langzeitreise und arbeiten von unterwegs. Aber auch in Teilzeit zuhause zu arbeiten eröffnet ganz neue Möglichkeiten für euer bedürfnisorientiertes Zusammenleben. Doch welche Jobs eignen sich dafür? Wie kann ich es schaffen, von überall völlig ortsunabhängig Geld zu verdienen?

Um unterwegs Geld zu verdienen, gibt es drei Möglichkeiten. Du kannst entweder deinen bisherigen oder deinen gelernten Beruf (das muss nicht zwingend das gleiche sein) im Ausland bzw. auf Reisen weiterführen. Oder du machst aus deinem bisherigen Beruf (bzw. gelernten Beruf) ein Onlinebusiness – entweder durch einen eigenen Blog, eigene Produkte oder als Freelancer. Die dritte Möglichkeit ist das Erlernen eines neuen Berufs bzw. einer Zusatzqualifikation vor oder während der Reise (z.B. Tauchlehrer/-in oder alles was du im Fernstudium lernen kannst).

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Wie du deine Berufung findest: Ein kleiner Leitfaden

Die eigene Berufung zu finden ist eine der schwierigsten und langwierigsten Aufgaben im Leben. Nur die Wenigsten wissen seit ihrer Kindheit was sie mal werden möchten und sind ein Leben lang glücklich mit ihrer Berufswahl. Leben ist Veränderung. Unsere Prioritäten und Interessen verschieben sich. Wir lernen mit den Jahren immer mehr dazu, tauchen in neue Themengebiete ein. In diesem Beitrag möchte ich dir einen kleinen Leitfaden in die Hand geben, um deiner Berufung näher zu kommen.

Ich bin nicht sicher, ob es die eine Berufung überhaupt gibt oder ob sie ständig im Wandel ist. Denn ich selbst suche schon seit vielen Jahren danach, meine immer mal wieder sie gefunden zu haben, nur um dann relativ schnell das Interesse wieder zu verlieren. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige wiederkehrende Themen herauskristallisiert, um die es sich bei mir immer wieder dreht – wie z.b. das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, die Heilwirkung der Natur, Musik, Dinge selbst herzustellen, Spiritualität und das freie Lernen. Kennst du das von dir auch? Gibt es Themen bzw. Interessen, die in deinem Leben immer wieder auftauchen?

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Unser Weg in die Freiheit

Schon seit meiner ersten und einzigen Festanstellung fand ich das Konzept des passiven Einkommens spannend. Schon damals las ich Blogs von digitalen Nomaden und träumte insgeheim davon, auch so frei wie sie zu leben. Das ist mittlerweile 10 Jahre her.

Ich war als Angestellte so unglücklich mit all den Zwängen, dass ich schon nach einem Jahr kündigte und mich als Webdesignerin selbstständig machte. Zeitgleich startete ich meinen ersten kleinen Blog, um auszuprobieren wie das mit dem „Geld verdienen im Internet“ wohl so funktioniert. Der Blog warf allerdings jahrelang nichts ab und so stampfte ich ihn irgendwann ein. Es sollten weitere folgen, die teilweise etwas einbrachten, aber nie genug um davon auch nur halbwegs zu leben.