Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!

Selbstbestimmt Arbeiten

Ortsunabhängig arbeiten: 100 Jobs, die du überall machen kannst

Viele träumen davon, mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Immer mehr Familien begeben sich auf Langzeitreise und arbeiten von unterwegs. Aber auch in Teilzeit zuhause zu arbeiten eröffnet ganz neue Möglichkeiten für euer bedürfnisorientiertes Zusammenleben. Doch welche Jobs eignen sich dafür? Wie kann ich es schaffen, von überall völlig ortsunabhängig Geld zu verdienen?

Um unterwegs Geld zu verdienen, gibt es drei Möglichkeiten. Du kannst entweder deinen bisherigen oder deinen gelernten Beruf (das muss nicht zwingend das gleiche sein) im Ausland bzw. auf Reisen weiterführen. Oder du machst aus deinem bisherigen Beruf (bzw. gelernten Beruf) ein Onlinebusiness – entweder durch einen eigenen Blog, eigene Produkte oder als Freelancer. Die dritte Möglichkeit ist das Erlernen eines neuen Berufs bzw. einer Zusatzqualifikation vor oder während der Reise (z.B. Tauchlehrer/-in oder alles was du im Fernstudium lernen kannst).

Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Wie du deine Berufung findest: Ein kleiner Leitfaden

Die eigene Berufung zu finden ist eine der schwierigsten und langwierigsten Aufgaben im Leben. Nur die Wenigsten wissen seit ihrer Kindheit was sie mal werden möchten und sind ein Leben lang glücklich mit ihrer Berufswahl. Leben ist Veränderung. Unsere Prioritäten und Interessen verschieben sich. Wir lernen mit den Jahren immer mehr dazu, tauchen in neue Themengebiete ein. In diesem Beitrag möchte ich dir einen kleinen Leitfaden in die Hand geben, um deiner Berufung näher zu kommen.

Ich bin nicht sicher, ob es die eine Berufung überhaupt gibt oder ob sie ständig im Wandel ist. Denn ich selbst suche schon seit vielen Jahren danach, meine immer mal wieder sie gefunden zu haben, nur um dann relativ schnell das Interesse wieder zu verlieren. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige wiederkehrende Themen herauskristallisiert, um die es sich bei mir immer wieder dreht – wie z.b. das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, die Heilwirkung der Natur, Musik, Dinge selbst herzustellen, Spiritualität und das freie Lernen. Kennst du das von dir auch? Gibt es Themen bzw. Interessen, die in deinem Leben immer wieder auftauchen?

Selbstfindung

Kinder haben vs. freie Zeit für mich – Oder: Was ist wirklich wichtig?

Ich wollte schon sehr früh Kinder haben. Schon mit 18 malte ich mir aus, wie es wohl wäre, meine eigene Familie zu gründen. Bis ich den perfekten Mann dafür gefunden hatte, dauerte es allerdings eine Weile und so wurde ich „erst“ mit 27 Mama. Meine große Tochter ist mittlerweile schon sechs Jahre alt und hat vor einem Jahr noch ein Brüderchen bekommen. Wie der Alltag mit Kind aussehen und wie sehr ich mich durch meine Kinder verändern würde, konnte ich mir damals nicht mal ansatzweise vorstellen.

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und daran gewöhnt, immer viel sehr Zeit für mich allein zu haben. Was ich immer toll fand, denn mir war eigentlich nie langweilig. Als Kind beschäftigte ich mich den ganzen Tag – entweder kreativ oder draußen in der Natur. Bis heute bin ich gern allein und tüftle an Ideen oder gehe spazieren und lasse mich einfach treiben. Ich liebe es, allein zu sein!

Familie

Unsere Langzeit-Familienreise: Warum wir reisen und wie wir unterwegs Geld verdienen

Heute möchte ich euch mal ein wenig hinter die Kulissen blicken lassen. Im Frühjahr 2017 haben wir beschlossen, all unseren Besitz zu verkaufen, unsere Wohnung in Berlin zu kündigen und mit unseren zwei Kindern auf eine Langzeitreise durch Europa (und eventuell noch darüber hinaus) aufzubrechen.

Eigentlich wollten wir uns ein Wohnmobil kaufen – so hat man Schlafplatz, Küche & Bad immer dabei. Aber unser Budget reichte nicht mal annähernd dafür aus, und so kauften wir uns einfach ein etwas größeres Auto (VW Sharan) und düsten los. Unser erstes Ziel war (und ist) Schweden, wo wir momentan den Sommer verbringen. Für den Anfang haben wir wochenweise Ferienhäuser an verschiedenen Standorten in Dänemark gemietet, um so immer stückchenweise näher an Schweden heranzukommen. Jetzt sind wir in Schweden angekommen und bleiben insgsamt drei Monate hier. Danach geht es nach Schottland, Wales & England und anschließend wahrscheinlich über Frankreich nach Spanien. Natürlich ändern sich unsere Pläne unterwegs auch immer mal. Aber einen groben Plan zu haben schadet ja nicht :)

Selbstfindung

Lerne loszulassen und erkenne dich selbst

Vielen fällt es wahnsinnig schwer, sich von Dingen in ihrer Wohnung (oder auf dem Dachboden, oder im Keller) zu trennen. Wir besitzen fast alle viel zu viel Zeug. Dinge, die wir nicht benutzen, die verstauben, die wir „vielleicht irgendwann mal brauchen könnten“. Doch welches Potenzial steckt im Loslassen?

Was würdest du aus einem brennenden Haus mitnehmen? Ohne was könntest du nicht leben? Ich möchte dich einladen, ein paar Minuten darüber nachzudenken. Sind es der teure Fernseher, die Designerklamotten oder deine DVD-Sammlung?

Meine Antwort fällt sehr kurz aus: Meine Kinder, meinen Mann, wenn noch Zeit ist eventuell ein paar Erinnerungsstücke. Das wars. Und ich bin sicher, dass du ganz ähnlich geantwortet hast.

Selbstfindung

Du hast bereits alles was du brauchst – Wie du dein Leben zu schätzen lernst

Hörst du auch diese ewig nagende Stimme in deinem Kopf, die das Glück immer erst in der Zukunft sieht? „Wenn ich genug Geld habe…“,“Wenn wir endlich ein Kind bekommen…“, „Wenn wir umgezogen sind…“ – wir schieben Zufriedenheit und inneren Frieden gern von uns weg – in eine andere Zeit, an einen anderen Ort. Doch warum können wir nicht einfach sofort glücklich sein?

Bevor du weiterliest, möchte ich mit dir gern eine kleine Übung machen. Schließe kurz die Augen und denke darüber nach, was du jetzt im Moment an guten Dingen in deinem Leben hast. Höchstwahrscheinlich hast du genug zu essen, Kleidung, sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und genug Geld zum Überleben. Wahrscheinlich gibt es in deinem Leben auch Menschen, die dich lieben und denen du Liebe schenken kannst. Du kannst jederzeit frei deine Meinung äußern, hast einen Job, kannst ab und zu in den Urlaub fahren. Eigentlich geht es dir also gut und du hast bereits alles, was du brauchst.

Freies Lernen

Autodidaktisch lernen: Warum du kein Studium brauchst, um erfolgreich zu sein

Was mir mein Abi und Bachelorabschluss bisher gebracht haben? Meine Praktikumsnachweise und Weiterbildungszertifikate? Nichts. Niemand hat meine Kompetenz als Unternehmensinhaberin je in Frage gestellt und wollte ein „Beweis-Dokument“ dafür sehen. Und nein, ich hatte keine schlechten Noten, die ich verstecken wollte. Ich habe ein 1-er Abitur, einen 2-er Bachelorabschluss, super Praktikumsbewertungen, zahlreiche Weiterbildungsnachweise. Der Fakt ist einfach, dass ich all diese Sachen nicht gebraucht habe.

Dazu kommt noch, dass ich eigentlich schon immer autodidaktisch gelernt habe und dem „herkömmlichen“ Bildungssystem nicht viel abgewinnen konnte. Frage-Antwort Schema, stumpfes Auswendiglernen, die Bewertung anhand dessen wer sich am häufigsten meldet (egal was er dann von sich gibt)? Das ist nicht mein Ding.