Familie, Selbstbestimmt Arbeiten, Selbstfindung

Buchtipp: Neue Wege in eine freie Welt

Wie ihr vielleicht schon hier im Blog gelesen habt, sind wir seit mittlerweile fast einem Jahr mit unseren Kindern unterwegs in Europa. Seit unserer Abreise aus Deutschland ist viel passiert, vorallem in unseren Köpfen. Mit all dem Abstand und den vielen neuen Eindrücken begannen wir immer mehr, die Welt und das Leben mit anderen Augen zu betrachten. Ich schreibe über all das ab und zu hier im Blog, z.B. im Beitrag → Vogelfrei: Kein Besitz, keine Wohnung, keine Verpflichtungen – Was man lernt, wenn man alles loslässt.

Auch meinen Mann Philip hat das Schreibfieber gepackt. Er beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ (und ist mir dabei meilenweit voraus) und hält seine Gedanken im Blog Gewaltfreies Leben fest. Soeben ist Philips erstes Buch „Neue Wege in eine freie Welt“ erschienen, das ihr euch kostenfrei herunterladen könnt.

Familie

In England Fuß fassen (ohne Arbeit, Konto & Wohnung)

In diesem Beitrag möchten wir euch ein paar Tipps geben, wie wir ohne Planung (denn es war eigentlich nicht geplant, dass wir hier bleiben) in England Fuß gefasst haben. Hauptgrund für uns war, dass es hier völlig legal ist, seine Kinder zuhause zu unterrichten bzw. frei lernen zu lassen. Wir hoffen einigen dabei helfen zu können, einen Weg nach England, bzw. ins Freilernen zu finden.

Als wir mit unserem Auto und unseren Kindern mit der Fähre nach England kamen, waren wir eigentlich immer noch auf unserer open-end Europareise „unterwegs“, aber wurden so langsam der immer wieder wechselnden Aufenthalte müde. Und so entschlossen wir uns hier eine Wohnung oder Haus zu suchen.

Familie, Selbstfindung

Vogelfrei: Kein Besitz, keine Wohnung, keine Verpflichtungen – Was man lernt, wenn man alles loslässt

Um herauszubekommen, wie wir wirklich leben wollen war für uns essentiell wichtig, einmal die komplette Freiheit zu erfahren: ohne Besitz, ohne Wohnung ohne Verpflichtungen durch Job, Kita / Schule und so weiter. Wir haben alles verkauft, unsere Wohnung gekündigt, und auch meinen Job und die Ausbildung meines Mannes ruhen lassen. Warum? Weil wir festgefahren waren in den alten Strukturen. Wir brauchten einen kompletten Schlussstrich, um unser Leben neu zu ordnen: Wie genau wollen wir leben? Welche Komponenten sollen enthalten sein und welche können weg? Was und wie viel wollen wir arbeiten? Wie sollen unsere Kinder aufwachsen? Das alles wollten wir erkunden (und dabei ein bisschen die Welt entdecken). Raus aus dem Land, raus aus dem Vollzeit-Job und raus aus dem Besitzdenken.

Familie

East Yorkshire, England – Ein langsames Ankommen

Fünf Monate sind wir bisher auf Reisen, der sechste beginnt in wenigen Tagen. Unsere Köpfe sind vollgestopft mit all dem Neuen, dass wir in den vergangenen Wochen erlebt und gesehen haben. Wir haben soviele tolle Menschen getroffen, wunderschöne Orte gesehen, unsere Gedanken schweifen lassen und einiges im Kopf neu geordnet.

Momentan sind wir alle ein wenig reisemüde und sehnen uns nach einer festen Basis. Vorallem Nele ist seit vielen Wochen traurig, kein eigenes Zimmer mit ihren Spielsachen und keine festen Freunde zu haben. Da wir ja aus beruflichen Gründen (aka „die große finanzielle Misere“) jetzt sowieso hier in England das Gewerbe anmelden müssen, fiel uns der Entschluss nicht schwer: Wir bleiben vorerst in England!

Familie

Kostenfrei übernachten durch Housesitting – wie geht das?

Hätte mir jemand vor einem halben Jahr erzählt, dass man weltweit kostenfrei Urlaub machen kann – ich hätte ihn für verrückt erklärt. Wie das geht? Als Housesitter passt du auf ein Haus (und meist auch deren tierische Bewohner wie Hunde, Katzen, Hasen, manchmal aber auch Schweine, Pferde usw. auf), während die Hausbesitzer woanders Urlaub machen. Das spart dem Hausbesitzer eine teure Tierpension bzw. einen Pfleger und du bekommst für deine Arbeit eine kostenfreie Unterkunft. Wahnsinn, oder? Und das Ganze lässt sich auch noch super mit Kindern umsetzen!

Wir haben bereits einige Housesits über private Kontakte gemacht und nun unseren zweiten offiziellen über trustedhousesitters.com. Bei dieser Plattform bezahlt man eine einmalige Registrierungsgebühr von rund 90 Euro und kann dann sein Profil dort anlegen und die Inserate durchsuchen.

Familie

Weltweit reisen mit Kindern: Überall ist liebe

Auszug aus meinem Buch „Mit deiner Familie auf Langzeitreise“

Ängste und Zweifel werden dich bei dem großen Projekt „Reisefamilie“ regelmäßig begleiten und immer wieder auftauchen. Natürlich hängt es auch davon ab, ob du generell ein ängstlicher Typ bist oder nicht. Aber ganz ohne Angst und Zweifel geht es nicht – denn die beiden sind nicht umsonst da, sondern erfüllen eine wichtige Funktion. Sie warnen dich vor unüberlegten Handlungen, die evtl. lebensgefährlich sein könnten und zwingen dich, deinen Lebensweg immer wieder zu hinterfragen. Der Überwindung deiner Ängste vor dem Antritt der Reise (oder auch währenddessen) habe ich ein ganzes Kapitel in meinem Buch gewidmet. In diesem Auszug geht es um den Fokus auf das Positive, die allgegenwärtige Liebe.

Familie

Vier mal frei im Interview: Wir berichten über unsere Reise

Wie aufregend – unser erstes Interview ist soeben erschienen! Stefan von der Familie auf Weltreise hat mich zu unseren Reiseerfahrungen befragt – während er auf den Philippinen in einem Hostel saß und ich in England bei einem Housesit. Telefoniert haben wir via Skype mit erstaunlich guter Verbindung (nur einmal hat es etwas gehakt). Im Interview erzähle ich zum Beispiel:

  • Wie wir unsere Reise finanzieren
  • Wie es zum Entschluss kam, alle Zelte in Deutschland abzubrechen
  • Wie wir günstige Unterkünfte finden
  • und vieles mehr

Den 25-minütigen Weltreise-Podcast könnt ihr euch hier anhören:

Familie, Selbstbestimmt Arbeiten

Taschenbuch & E-Book: Mit deiner Familie auf Langzeitreise

Heute ist ein wunderbarer Tag! Ich halte die druckfrische Ausgabe meines zweiten Buchs in den Händen. Wie es zum Buch kam und was dich darin erwartet, erfährst du in diesem Beitrag.

Viele Jahre spielte ich mit dem Gedanken an eine lange Familienreise – doch das Hamsterrad und viele Zweifel und Ängste hielt mich zurück. Auf meinem Weg zu einem „offeneren Denken“ haben uns viele Blogs, Bücher und Ebooks geholfen. Von den bekanntesten digitalen Nomaden habe ich alle Informationen aufgesaugt und erst mal sehr lange nur von so einem Leben geträumt. „Die reisen alle allein“, dachte ich. „Das geht bestimmt nur, wenn man keine Kinder hat.“ Aber dann stieß ich auf inspirierende Blogs von Reisefamilien – je mehr ich suchte, desto mehr fand ich! Von da an gab es kein zurück mehr.

Irgendwann fingen wir mit den Recherchen an. Unternahmen erste Schritte. Unser Ziel wurde immer greifbarer und mittlerweile sind wir seit vier Monaten unterwegs!